
Warum wir bei FALKN über eine eigene Strumpfhose nachdenken
Ein Einblick in unsere Produktentwicklung – 23. Oktober 2026
Eine Strumpfhose. Eigentlich ein ganz alltägliches Kleidungsstück.
Es gibt sie in unzähligen Ausführungen, Farben, Materialien und Größen. Warum also sollte sich FALKN ausgerechnet damit beschäftigen, eine eigene Strumpfhose zu entwickeln?
Die Antwort ist einfach: Weil wir glauben, dass es bei alltäglichen Dingen noch einiges zu verbessern gibt.
Wenn Komfort mehr sein soll als ein Versprechen
Wer Kleidung trägt, möchte sich darin wohlfühlen. Eigentlich selbstverständlich.
Trotzdem gibt es immer wieder kleine Dinge, die im Alltag stören: Ein Bund, der sich beim Sitzen aufrollt. Ein Material, das nicht richtig anliegt. Falten, die sich an den Knöcheln bilden. Oder eine Strumpfhose, die zwar gut aussieht, sich aber unter anderer Kleidung unangenehm verhält.
Genau solche Details interessieren uns bei FALKN.
Unsere Überlegung war deshalb nicht, wie wir eine möglichst auffällige Strumpfhose gestalten können.
Sondern vielmehr:
Wie müsste eine Strumpfhose konstruiert sein, damit man sie gerne trägt und sich möglichst wenig Gedanken über sie machen muss?
Die Passform beginnt bei der Konstruktion
Ein wesentlicher Gedanke unserer Entwicklung ist die anatomische Formgebung.
Viele Strumpfhosen nutzen elastische Materialien, um sich unterschiedlichen Körperformen anzupassen.
Wir möchten untersuchen, wie weit sich die Passform zusätzlich durch eine gezielte Strickkonstruktion verbessern lässt.
Die Beine, Knie, Waden, Fersen und Füße sollen möglichst ihrer natürlichen Form entsprechend berücksichtigt werden.
Das Ziel ist eine Strumpfhose, die gleichmäßig anliegt, ohne unnötigen Druck auszuüben oder störende Falten zu bilden.
Ob und wie sich diese Vorstellungen bei einer feinen Strumpfhose mit ungefähr 40 DEN umsetzen lassen, ist eine der Fragen, die wir gemeinsam mit einem erfahrenen Hersteller klären möchten.
Ein Bund, über den man nicht nachdenken muss
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bund.
Unsere Vorstellung ist ein besonders hoher Komfortbund, der bis knapp unter die Brust reicht.
Dabei geht es uns nicht um eine starke formende Wirkung.
Im Gegenteil.
Der Bund soll sich dem Körper anpassen und auch beim Sitzen, Bücken und Bewegen angenehm bleiben.
Er soll weder einschneiden noch sich ständig aufrollen.
Denn ein Kleidungsstück sollte nicht verlangen, dass man es alle paar Minuten zurechtrückt.
Warum bei Größe 56 Schluss machen?
Bei unserer bisherigen Recherche ist uns aufgefallen, dass viele Strumpfhosen nur in einem begrenzten Größenbereich angeboten werden.
Manche Produktlinien enden bei Größe 56 oder 58.
Wir möchten deshalb prüfen, ob wir unsere Strumpfhose in einem deutlich breiteren Größenbereich entwickeln können.
Unser Ziel sind die EU-Konfektionsgrößen 32 bis 64.
Dabei ist uns wichtig, dass größere Größen nicht einfach nur vergrößerte Ausführungen kleinerer Modelle werden.
Unterschiedliche Körperformen benötigen eine entsprechend durchdachte Konstruktion.
Wir möchten herausfinden, wie sich eine gleichbleibend hohe Qualität und ein vergleichbarer Tragekomfort über die gesamte Größenpalette erreichen lassen.
Matt soll nicht stumpf bedeuten
Auch die Oberfläche beschäftigt uns.
Unsere Wunschvorstellung ist eine matte Strumpfhose mit einem weichen, geschmeidigen Tragegefühl.
Besonders interessant ist für uns die Kombination mit darüber getragener Kleidung.
Eine Hose sollte möglichst frei über die Strumpfhose gleiten können, ohne am Material hängen zu bleiben oder beim Gehen hochzurutschen.
Deshalb betrachten wir nicht nur die Optik, sondern auch die Oberflächenstruktur und das Zusammenspiel verschiedener Materialien.
Ein kleines Detail mit Wiedererkennungswert
Natürlich soll auch die Markenidentität von FALKN sichtbar werden.
Wir denken dabei an ein kleines, dezentes Logo im Knöchelbereich.
Möglichst direkt in das Material eingestrickt.
Nicht groß und auffällig, sondern als bewusst gesetztes Detail.
Auch die spätere Verpackung möchten wir individuell entwickeln lassen, damit Produkt und Präsentation eine Einheit bilden.
Der erste Schritt ist gemacht
Heute haben wir unsere Vorstellungen erstmals in einem technischen Produktbriefing zusammengefasst und eine Anfrage an einen deutschen Strumpfwarenhersteller vorbereitet.
Damit beginnt für uns ein neuer Abschnitt.
Noch gibt es keine fertige FALKN-Strumpfhose.
Es gibt erste Ideen, technische Anforderungen und viele offene Fragen.
Wir wissen noch nicht, welche unserer Vorstellungen sich tatsächlich umsetzen lassen, welche Anpassungen notwendig werden oder welche Kosten damit verbunden sind.
Genau das möchten wir nun herausfinden.
Denn für uns bedeutet Produktentwicklung nicht, einfach ein Logo auf einen vorhandenen Artikel zu setzen.
Wir möchten verstehen, wie ein Produkt funktioniert, wo seine Schwächen liegen und ob wir es besser machen können.
Und jetzt interessiert uns eure Meinung
Was stört euch persönlich an Strumpfhosen?
Ist es der Bund? Die Passform? Die Haltbarkeit? Oder vielleicht etwas, woran wir bisher noch gar nicht gedacht haben?
Wir freuen uns über ehrliche Erfahrungen und Anregungen.
Denn am Ende entwickeln wir Kleidung nicht nur, damit sie gut aussieht.
Sondern für die Menschen, die sie tragen.
FALKN – Built with Respect.



